Geld- und Kapitalanlage

Um ein möglichst sorgenfreies Leben zu genießen, ist es wichtig, für finanzielle Sicherheit zu sorgen. Das Einkommen trägt dazu natürlich wesentlich bei, doch vor allem im Alter können sich die Einkommensverhältnisse drastisch ändern. Wer nicht rechtzeitig dafür vorgesorgt hat, steht mitunter vor einem großen Problem. Erfahren Sie hier einige Tipps für die richtige Geld- und Kapitalanlage.

Finanzielle Vorsorge

Für die richtige finanzielle Vorsorge ist es vorerst einmal notwendig, seine eigenen Einkommensverhältnisse zu analysieren. Bleibt nach dem Abzug der laufenden monatlichen Fixkosten noch Geld übrig, so kann dieses Geld durchaus für die Vorsorge verwendet werden. Dabei sollten jedoch die Faktoren Risiko, Zinssatz und Laufzeit sowie die Verfügbarkeit beachtet werden. Konservative Geldanlagen wie Sparbücher werfen aufgrund der derzeitigen Niedrigzinspolitik fast gar keine Rendite ab. Wer mittel- bis langfristig vorsorgen will, der kann auf alternative Anlageformen zurückgreifen. Dabei empfehlen sich Sparpläne, festverzinsliche Wertpapiere sowie Kapitallebensversicherungen oder Rentenversicherungen und Immobilien.

Zu den Sparplänen zählen in erster Linie Bausparverträge sowie Investmentsparpläne. Manche Banken und Geldinstitute bieten Sparpläne mit einem stetig steigenden Zinssatz an. Der Zinssatz hängt dabei von der Laufzeit des Sparplans ab. Je länger die Laufzeit ist, desto höhere Zinsen werden gutgeschrieben.

Zu den festverzinslichen Wertpapieren gehören Anleihen, Pfandbriefe und Obligationen. Die Höhe der Zinsen hängt dabei sowohl von der Laufzeit als auch von der Bonität des Emittenten ab. Auch die sogenannte Sekundärmarktrendite spielt dabei eine Rolle. Kapitallebens- und Rentenversicherungen gehören zu den klassischen Instrumenten für die langfristige Geldanlage. Viele dieser Versicherungen haben einen Aktienfonds im Hintergrund und bieten daher eine relativ hohe Rendite. Die Riester-Rente und die Rürup-Rente wird zudem noch staatlich gefördert.

Die Geldanlage in Immobilien wird vielfach als „Königsdisziplin der Geldanlage“ bezeichnet. Immobilien wie Häuser oder Grundstücke erfordern eine jahrelange Besitzdauer um gewinnbringend veräußert zu werden. Eigenheime können jedoch als mietfreie Alterswohnversorgung betrachtet werden und gewisse Immobilien können auch dazu verwendet werden, um Mieteinnahmen zu generieren.